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Für Freunde des harten Gasstoßes - unsere KTM 450 Adventure in den Varianten „X-treme“, „Racing“ und „Sport“…



KTM 450 Adventure X-treme

(zu den Ausstattungsvarianten „Racing“ & „Sport“ bitte hier klicken…)

 
Unsere KTM 450 Adventure X-treme ist kein Bike für Nachtjacken, Weicheier oder Bergaufbremser. Unser neustes Projekt ist kompromisslos sportlich und speziell für lange und harte Einsätze wie z.B. Langstrecken-Abenteuer, Rally, Expeditionen oder Safaris gedacht. Das Konzept für dieses High-End-Bike vereint alle Vor- und Nachteile eines agressiven Extremsportgerätes und ist nichts für Eisdielencowboys…

Alle Details zum drucken:

Technische Details & Preis:

Folgende Umbauten auf Basis einer KTM 450 EXC haben wir vorgenommen:

  • verstärkte Lichtmaschine
  • Kabelbaum mit zusätzlichen Schaltrelais und 6 separat abgesicherten Stromkreisen
  • DE Abblendscheinwerfer 60 W
  • Xenon Fernscheinwerfer
  • LED Blinker
  • LED Kennzeichenbeleuchtung
  • eigenkonstruierter Rahmenvorbau
  • eigenkonstruierter verstellbarer Instrumententräger
  • Rally Bordcomputer mit 17 Funktionen
  • elektrisches Roadbook
  • Fernbedienungsschalter für Roadbook und Bordcomputer
  • Beleuchtungssteuerelektronik (BSE)
  • Elektro-Lüfter
  • Anschluss für Heizhandschuhe
  • Alu Handschutz mit Spoiler
  • elektronischer Scott-Kettenöler
  • eigenkonstruierte Rally-Frontverkleidung
  • 300 mm Guß-Wave Bremsscheibe mit größerem Brembo 2 Kolben Bremssattel
  • geänderte Gabelklemmfäuste für 30 mm Vorderachse in Verbindung mit CNC gefrästen Gabelbrücken für noch mehr Verwindungsfestigkeit am Vorderrad
  • tiefer Rally-Kotflügel
  • 30 l Benzintank
  • 7 l Heckzusatztank
  • Mikuni Unterdruckbenzinpumpe
  • eigenkonstruierter Rally-Motorschutz aus 4 mm hochfestem Aluminium mit 1,2 l Reservetank für Motoröl oder Wasser
  • eigenkonstruierter Stahl-Rahmenausleger
  • eigenkonstruierter Nummerntafelträger mit Blinkerhalterung
  • eigenkonstruierte optimierte Airbox
  • K&N Hochleistungsluftfilter
  • gewichtoptimiertes Longlife Alu-Stahl Kettenblatt
  • Alu-Kupplungszylinderschutz
  • eigenkonstruierte sportliche Sitzbank mit integriertem Montierhebelstaufach
  • angepasste Federelemente
  • Dekra-Abnahme aller Umbauten zur Eintragung in die Kfz-Papiere

Preis:  18.990,- Euro

Weitere Änderungen und Anpassungen auf Kundenwunsch sind möglich.






Testbericht 450 Adventure X-treme

Eine ereignisreiche Motorradsaison geht langsam zu Ende. Seit der Präsentation unseres KTM 450er EXC Umbaus im Frühjahr sind über 5.000 harte Testkilometer absolviert. Um es schon vorweg zu nehmen: es ist ein Traum-Mo geworden. Alle unsere Erwartungen sind voll erfüllt. Wir haben unser Ziel - ein leichtes, sportliches Langstreckenmotorrad für grobe Einsätze mit dem nötigen Fahr- und Bedienungskomfort, den man braucht um größere Aufgaben möglichst stressfrei zu erledigen, erreicht.Bei der Konstruktion der einzelnen Teile war es mir wichtig, die Komponenten so zu gestalten, dass einerseits die nötige Stabilität erreicht wird und andererseits ein schnelles und unkompliziertes Zerlegen möglich ist. Wir können unser Motorrad dank der Kombination von Schrauben und Schnellverschlüssen in weniger als 10 min von allen Verkleidungs- und Tankteilen befreien und haben dann die Möglichkeit, an allen service- und wartungsrelevanten Baugruppen ungehindert arbeiten zu können. Der Luftfilter ist in Sekunden erreichbar und kann praktisch „während der Fahrt“ gewechselt werden. Bei der Auswahl der Materialien für Cockpit, Verkleidungsträger und das Rahmenheck haben wir uns für Stahl entschieden. Eine Stahlkonstruktion lässt sich im Sturzfall besser richten und kann überall auf der Welt problemlos geschweißt werden. Bei allem Respekt für die Jungs möchte ich meine Tour nicht mit einer ISCH zu Ende fahren. Das Cockpit hat unsere Erwartungen übertroffen. Trotz der relativ weit vorn und oben angebrachten Instrumente sind Vibrationen kaum wahrzunehmen. Die einzelnen Instrumente sind in jeder Fahrsituation gut abzulesen und zu bedienen, gleich ob im Sitzen oder Stehen gefahren wird. Durch die links am Lenker angebrachte Fernbedienung für den Touratech Rallyecomputer und das Roadbook lassen sich die Instrumente bedienen, ohne die Hand vom Griff zu nehmen.

Damit kann man sich nebenbei alle wichtigen Daten ins Blickfeld rücken. Viele Daten wie Tageskilometer, Höchstgeschwindigkeit, Temperaturen usw. speichert der bei uns verwendete IMO100R300 selbstständig ab und spart damit Zeit, reduziert Stress und hilft bei späteren Recherchen. Durch die großzügig ausgelegten und damit auch mit Handschuhen gut bedienbaren Knöpfe der Fernbedienung ist der Blinkerschalter allerdings nicht mehr ungehindert zu erreichen. Das führt gelegentlich zu ungewollten Einstellungsänderungen des IMO, die sich aber mit einem Knopfdruck problemlos wieder rücksetzen lassen.
Ein wichtiges Grundprinzip bei der Konstruktion war das Gewicht so gering wie möglich zu halten. Auf alle überflüssigen Bauteile wie z.B. Zündschloss wurde verzichtet. Die Schlüssel verstecken sich sowieso immer. Durch den Umbau des Generators und des Bordnetzes wird es jedoch nötig, sämtliche Verbraucher abzuschalten, um eine Entladung der Batterie zu vermeiden. Damit hatten wir unerwartet das größte Problem, denn hierfür sollte eine elektro-hydraulische Spannungsabschaltung sorgen. Schon beim ersten Anrollen schaltete sich das Bordnetz bei betriebswarmem Motor und starker Bremsverzögerung selbstständig ab. Der Grund dafür war abfallender Öldruck. Wird das Motorrad stark angebremst schwappt das heiße und damit dünnere Öl nach vorn, die Ölpumpe saugt Luft, der Druck fällt ab und somit wird’s dunkel. Das ist ungünstig. Das Problem beschäftigte uns lange und alle Ideen und Tests mit anderen Varianten schlugen fehl oder waren einfach zu kompliziert. Die Spezialisten der Firma Powertechnik Stefan Günther, eigentlich mit Beschallungstechnik und Musikinstrumenten beschäftigt (normaaale Leute halt) schafften letztlich den Durchbruch. Nachdem ein bereits im Handel erhältliches Relais dieselben Nebenwirkungen zeigte, wie die eigens entwickelte Schaltung, war die Lösung nicht mehr weit. Unsere Schaltung erkannte nur den Nadelimpuls der Zündung. Dieser war jedoch zu kurz um eine saubere Auswertung der Zündfrequenz zu gewährleisten. Wir brauchten die Brennspannung für eine sichere Auswertung. Ein paar andere Vorwiderstände, andere Transistoren, größere Kontis und 3 Stunden vor der Abreise zu unserem letzten großen Test in Rumänien hatten wir eine funktionierende Schaltung, die sich bestens bewährt hat. Ein kleiner aber sehr hilfreicher Nebeneffekt ist, wenn der Motor aus ist, dann ist auch das komplette Bordnetz abgeschaltet. Jeder der sein Motorrad schon einmal aus einem Loch bergen musste oder sich nach einem Sturz erst einmal sammeln muss, weis wie schnell man vergisst die Zündung auszuschalten. Dann ist die Batterie leer und die endlose Pumperei geht los…

Nach absolviertem Anrollen und dem Abstellen einiger Kleinigkeiten ging es zum ersten größeren Test. Unsere X-treme Adventure musste sich das erste Mal auf Langstrecke beweisen: als Tourguide-Motorrad bei „Balkan Extrem“. Etappen bis 550 km, Temperaturen über 40°C, von 0 auf 1.900 m Höhe in kürzester Zeit, jeden Tag fahren bei Wind und Wetter. Schnell stellten sich einige Mängel heraus, die bis dahin nicht abzusehen waren. Da ich mein ganzes Gepäck im Rucksack transportierte, saß sich die Polsterung der Sitzbank durch und der eingearbeitete Tunnel im Sitzbankboden drückte mächtig auf den Steiß. Ein weiteres Problem war ein enormer Benzingeruch, was mich dazu bewog, nach der ersten Tour die weiteren Tests zu verschieben, um nach geeigneten Lösungen zu suchen. Pläne sind schließlich da, um geändert zu werden. Die Ursache für den Benzingeruch war schnell gefunden. Die Platzierung der Benzinpumpe war unglücklich gelöst. Diese war an einer Stelle direkt am Motorgehäuse angeschraubt. Bei Außentemperaturen von über 40°C wurde das Benzin zu heiß und begann zu vergasen. Eine neue Positionierung brachte schnell Abhilfe. Mehr Kopfzerbrechen machte da die Sitzbank. Geschäumte Sitzbankkerne sind eine feine Sache jedoch für eine Kleinserie viel zu teuer in der Herstellung. Die Lösung brachte ein Zellgummi aus dem Maschinenbau. Jetzt sind wir in der Lage eine Sitzbank zu bauen die eine hervorragende Dämpfung und Sitzkomfort bietet und außerdem noch auf die unterschiedlichen Größen und Wünsche der Fahrer angepasst werden kann. So hatten wir bis zum Start unseres vorletzten Tests in Rumänien alle aufgetretenen Mängel behoben.
In Rumänien, beim Antesten unserer Tour „Abenteuer Rumänien-Wildnis Karpaten“, sollte sich herausstellen, ob das Mo für grobe Einsätze taugt. Die Zielsetzung waren lange Etappen, geniale Landschaften, viel Off-Road, Speed, krasse Auf- und Abfahrten, Wasserdurchfahrten und anstelle der Zeitkontrollen: Fotopausen. Nun hat Christian, unser Tourguide in Rumänien unsere Vorgaben 1:1 umgesetzt. Bis zu dieser Zeit sah ich meine Touren meistens nur aus der Poleposition (Tourguide). Jetzt eingereiht in die Gruppe war der Staub übel. Sichtweiten bis 3m und das Glück, das einzige Schlammloch im Umkreis von 300 km zu finden machten mich und den Luftfilter zum Schnitzel Kiev - innen Fleisch mit Käse, außen Paniermehl. Nachdem nach 2.000 km das Bewusstsein von Sternenhimmel auf normale Optik umgeschaltet hat und das Mo nach dem Säubern wieder ordentlich im Standgas atmet, bleibt nur noch zu sagen wir sind

Ready for Adventure - Ready for Rock´n Roll.




KTM 450 Adventure Racing

Alle Details zum drucken:

Ausstattung & Preis
(aktuell noch kein Foto verfügbar)

  • verstärkte Lichtmaschine
  • Kabelbaum mit zusätzlichen Schaltrelais und 6 separat abgesicherten Stromkreisen
  • DE Abblendscheinwerfer 60 W
  • Xenon Fernscheinwerfer
  • LED Blinker
  • LED Kenzeichenbeleuchtung
  • eigenkonstruierter Rahmenvorbau
  • eigenkonstruierter verstellbarer Instrumententräger
  • Rally Bordcomputer mit 17 Funktionen
  • Elektrisches Roadbook
  • Fernbedienungsschalter für Roadbook und Bordcomputer
  • Beleuchtungssteuerelektronik (BSE)
  • Elektro-Lüfter
  • Alu Handschutz mit Spoiler
  • eigenkonstruierte Rally-Frontverkleidung
  • 300 mm Guß-Wave Bremsscheibe mit größerem Brembo 2 Kolben Bremssattel
  • geänderte Gabelklemmfäuste für 30 mm Vorderachse in Verbindung mit CNC
    gefrästen Gabelbrücken für noch mehr Verwindungsfestigkeit am Vorderrad
  • tiefer Rally-Kotflügel
  • 30 l Benzintank
  • Mikuni Unterdruckbenzinpumpe
  • Motorschutz 
  • Alu-Kupplungszylinderschutz
  • eigenkonstruierte sportliche Sitzbank
  • angepasste Federelemente 
  • Dekra-Abnahme aller Umbauten zur Eintragung in die Kfz-Papiere

Preis 16.290,- Euro

Diverse Änderungen und Anpassungen auf Kundenwunsch sowie stufenweiser Ausbau zur X-treme Variante sind möglich.

 

KTM 450 Adventure Sport

Alle Details zum drucken:

Ausstattung & Preis




 
  • eigenkonstruierter Rahmenvorbau
  • eigenkonstruierter verstellbarer Instrumententräger
  • Rally Bordcomputer mit 17 Funktionen
  • elektrisches Roadbook
  • Fernbedienungsschalter für Roadbook und Bordcomputer
  • Elektro-Lüfter
  • Alu Handschutz mit Spoiler
  • eigenkonstruierte Rally-Frontverkleidung
  • 300 mm Guß-Wave Bremsscheibe mit größerem Brembo 2 Kolben Bremssattel
  • geänderte Gabelklemmfäuste für 30 mm Vorderachse
  • tiefer Rally-Kotflügel
  • 30 l Benzintank
  • Mikuni Unterdruckbenzinpumpe
  • Alu-Kupplungszylinderschutz
  • eigenkonstruierte sportliche Sitzbank
  • Motorschutz 
  • Dekra-Abnahme aller Umbauten zur Eintragung in die Kfz-Papiere

Preis 14.890,- Euro

Diverse Änderungen und Anpassungen auf Kundenwunsch sowie stufenweiser Ausbau zur X-treme Variante sind möglich.

 

Modelle

Mietmotorräder

450 Adventure X-treme

Faszination Langstrecke