Tagebuch Rene und Andy Bernhardt
In der zweiten SMS vom 19. August nennt Rene die Etappen in der
Mongolei
- Tag: Grenze – Olgij (28.000 Einwohner)
- Tag: Hovd (26.000
Einwohner)
- Tag: Steppe, 100 km nach Altaj (18.000 Einwohner)
Heute: Bajanhogor (22.000Einwohner)
Die Nachricht schickten die zwei Lößnitzer um 23.30 Uhr
Ortszeit ab und „wünschen Gute Nacht, Grüße an alle…“
Tags darauf haben Andy und Rene Arwayheer (19.000Einwohner) erreicht.
Die Navigation ist extrem schwer gewesen, das führte dazu, dass sie sich einmal böse verfahren haben. Weder Schilder
am „Straßenrand“ noch Anfragen bei Einheimischen helfen den beiden weiter. „Fragst Du zwei Leute,
bekommst Du
zwei Richtungen gezeigt!“ Noch dazu sind die Wege unbeschreiblich. Von Straßen ist nicht mehr die Rede,
die zwei müssen
anscheinend oft auf die Steppe neben der Piste ausweichen, um halbwegs voran zu kommen… Die LKW, die
auf den Steppenpisten fahren
seien unbeschreiblich, nun ja, die Menschen und Fahrzeuge dort unten haben wohl noch nie
Bekanntschaft mit den „Segnungen“
gewisser Prüforganisationen gemacht.
Die Etappenorte, für unsere
Verhältnisse eher Kleinstädte, sind in der
Mongolei regionale Zentren. Ein Drittel der 3 Millionen Einwohner der
zentralasiatischen Republik leben in der Hauptstadt Ulan Bator.
Auf diese Stadt, ein Hotelzimmer mit Dusche und hoffentlich
ordentlichen Betten freuen sich unsere beiden Windgesichter…
Claus Uhlmann