Balkan Extrem Tour 2010
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Eindrücke und Impressionen der Balkan Extrem Tour 2010


Die Balkan Extrem Tour war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Keine Ausfälle und fast durchweg schönes Wetter haben neben dem sowieso garantierten Fahrspaß dazu beigetragen, dass diese Abenteuertour allen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleibt und vielleicht sogar Lust auf noch mehr macht.
 
Im Folgenden sind zwei Reiseberichte und auch zwei Bildergalerien zu finden. Viel Spaß beim lesen...

Jens aus Zschorlau/Deutschland  schrieb dazu folgendes:
Jens aus Zschorlau/Deutschland
schrieb dazu folgendes:

„Mit großer Erwartung habe ich meinem bislang größten Motorradabenteuer entgegengefiebert. „Balkan Extrem“ – die Tour trägt nicht von ungefähr diesen Namen, denn mehr als 2.500 km Wegstrecke in nur 6 Fahrtagen sind kein Pappenstiel. Täglich waren  rund 400 bis 500 km zurückzulegen. Das klingt zunächst nicht viel. Bedenkt man jedoch, dass die Route nur über das Hinterland auf schmalen Verbindungsstraßen und endlosen Schotterpisten, die teilweise nicht breiter sind als ein PKW, entlang führte, so kann man sich vielleicht leichter ein Bild davon machen, was es bedeutet täglich 10 bis 12 Stunden bei voller Konzentration im Sattel zu sitzen.

Für mich war diese Tour etwas ganz besonderes, denn ich kannte die Balkanländer bislang nur aus der Sicht des durchschnittlichen Pauschaltouristen, der vom Reiseleiter mit stetem Blick auf die Uhr lediglich durch die obligatorischen Touristenzentren gehetzt wird und dem die eigentlichen Reize der bereisten Länder verborgen bleiben.
Die Balkan Extrem Tour war für mich eine einzigartige Gelegenheit, durch entlegene Dörfer zu fahren, bildschöne Landschaften zu bewundern und gleichzeitig auch meine eigenen Grenzen zu erfahren.
Man schwelgt im Angesicht der atemberaubenden Panoramen, die sich einem hinter jeder Kurve bieten, in schier endloser Zufriedenheit und Bewunderung über das, was die Natur hervorzubringen in der Lage ist und fragt sich im nächsten Moment, wenn man hart am Abgrund auf unbefestigter Schotterpiste dahindriftet, warum man sich das alles eigentlich antut. Ein kleiner Fahrfehler und alles ist vorbei…Doch es geht immer weiter.
Getrieben von der Neugier, was einen hinter der nächsten Biegung oder Erhebung erwartet, welche neuen Eindrücke und „Überraschungen“ einen erwarten, strebt man stetig vorwärts, so lange, bis man das Tagesziel erreicht hat.

Traumhafte Landschaft soweit das Auge reicht
Traumhafte Landschaft soweit das Auge reicht

Es ist erstaunlich wie viele Naturwunder und Sehenswürdigkeiten man in so kurzer Zeit anfahren kann. Die Plitvicer Seen, die Stadt Mostar mit der „Alten Brücke“, Dubrovnik, der Durmitor Nationalpark, die Tara Schlucht, der Sveti Rock Pass, der Scutari See sowie die große Hochebene in Bosnien seien hier nur beispielhaft genannt. Die Abfahrt aus 1.600 m Höhe in die Bucht von Kotor war ebenfalls ein Erlebnis, was mich besonders gefesselt hat. Man sieht tief unter sich, am Ende der  fast 30 km langen, von hohen und sehr steilen Bergflanken gesäumten, stark gewundenen fjordartigen Bucht der südöstlichen dalmatinisch-montenegrinischen Adriaküste, die Stadt Kotor unter sich liegen und fährt dann über schier endlose Serpentinen auf der sich eng an den Fels schmiegenden Gebirgsstraße hinunter bis auf Meeresspiegelhöhe. Im Gegenzug trifft man in 2.000 m Höhe noch auf derartige Schneemengen, dass ein Weiterkommen nur durch schmale freigefräste Durchgänge möglich ist, die von über 2 m hohen  Schneewänden links und rechts des schmalen Bergpfades gesäumt sind. Selbst Bären kann man hier in freier Wildbahn antreffen. Wir hatten das Glück, eine Bärin mit ihren 2 Jungen beobachten zu können – selbstverständlich mit respektvollem Abstand.

Die Hochebene in Montenegro
Die Hochebene in Montenegro
Schneewände im Durmitor Nationalpark
Schneewände im Durmitor Nationalpark



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