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Asien Express – eine Motorradtour durch
Europa und Zentralasien
Am 1. August 2009 haben wir uns aufgemacht um uns unseren
Lebenstraum zu erfüllen, eine Reise durch Europa und Zentralasien bis in die Mongolei nach Ulan Bator. Insgesamt sollten bei dieser
Mammuttour innerhalb von nur 8 Wochen 25.000 km zurückgelegt und 19 Länder durchquert werden. Soviel uns bekannt ist, hatte das
bis
dato in so kurzer Zeit noch niemand geschafft.  .jpg)
Auf unserer Abenteuerreise lagen Höhen und Tiefen stets
eng beieinander, nicht nur in geografischer Hinsicht, sondern auch in den Erfahrungen die wir machen mußten. So war z.B. die
Gastlichkeit
der Einheimischen in den einzelnen Ländern nicht immer so, wie man sich das vorstellt. Z.B. in der Mongolei, einem
Land, auf das wir uns im
Vorfeld besonders gefreut hatten, sind wir nicht überall herzlich aufgenommen worden. Ganz anders war dies
jedoch in Usbekistan, wo wir
notgedrungen bedeutend länger als geplant einen Zwischenstopp einlegen mußten. Hier haben wir
aber erfahren dürfen, was wahre
Freundschaft und Gastlichkeit bedeutet. Wir haben dort bei einer einheimischen Familie Anschluss
gefunden, die uns in jeder Hinsicht
unterstützt und uns sogar in Ihre Mitte aufgenommen hat. Aber auch andere neue und alte Freunde
haben wir auf unserem Trip getroffen.  -(2).jpg)
Da waren z.B. die russischen Soldaten, die uns weiterhalfen,
als unsere Karten mitten in Russland nicht mehr stimmten; der russische Motorradfahrer, der uns auf dem Weg nach Ulan Bator ein
Stück
begleitete und uns an dubiosen Mautstellen behilflich war; die mongolische Familie, bei denen wir zum Essen eingeladen waren,
der kasachische
Weltenbummler und Olympiabotschafter, den wir an der Grenze zu Kasachstan kennengelernt haben; Falk, der uns in Alma Ata
hilfreich zur Seite
stand; Tim, der uns in Usbekistan fast 2 Wochen seine Hilfe zuteil werden ließ; Tolga, unser türkischer
Motorradfahrerfreund, der uns
in Istanbul bei der Einfuhr der Bikes behilflich war und vor Ort tatkräftig unterstützte und
Kerstin mit Boris, die wir in Georgien
besucht haben, die uns Unterkunft boten und bei einem Ausflug in den Kaukasus begleiteten... Dies
sind Begegnungen gewesen, die wir so schnell
nicht vergessen werden.  
Insgesamt war die Reise für uns beide ein besonderes
Erlebnis von bleibender Dauer. Ich denke da z.B. auch an die Aktion, als wir die riesige KTM Flagge am Registan-Platz in Samarkand, einem
der
seit über 2.000 Jahren bedeutendsten Plätze in Zentralasien, genau an der Stelle gehisst habt, wo normalerweise nur die
Nationalflagge
hängt...
Dies alles wäre jedoch nicht möglich gewesen, hätten
wir die Reise im Vorfeld
nicht bereits akribisch geplant. Besonders die Vorbereitung der Bikes war hier mit ausschlaggebend für den
Erfolg unserer Abenteuertour.
Nunmehr können wir behaupten, dass sich alle unsere Umbauten, die wir an unseren KTM Adventure
Motorrädern in Eigenregie vorgenommen
haben, bewährt haben.  .jpg)
Auf den folgenden Seiten könnt Ihr unsere Reise, den
Asien Express, hautnah erleben. Ihr findet hier ein Tourtagebuch, das die gesamte Tour noch einmal Revue passieren lässt.
Sämtliche
Fakten für dieses Tagebuch stammen aus Nachrichten, die wir täglich per SMS in die Heimat geschickt haben. Auch
die Bildergalerie
beinhaltet Fotos, die wir, sofern einmal vorhanden, per Mail nach Hause gesandt haben. Im Tourtagebuch könnt ihr
auch die Schwierigkeiten
und Probleme nachlesen, mit denen wir unterwegs zu kämpfen hatten. Des weiteren sind auch ein paar Videos
von der Abfahrt und von der
Ankunft zu finden. Selbstverständlich darf hier auch unser Live-Telefonbericht aus dem Ural-Werk in
Irbit nicht fehlen. Insgesamt war unsere
Abenteuerreise Asien Express mit dem Motorrad kein Spaziergang. Wir können nur jedem raten
sich auf so eine Reise gründlichst
vorzubereiten, so wie wir das getan haben. Trotzdem ist man vor Überraschungen nicht gefeit.
Jedoch lässt sich mit ein bisschen
„Maut“ hier und ein bisschen Bakschisch dort allerhand erreichen. Wir sind
schlußendlich glücklich, dass wir uns unseren
Traum erfüllen konnten…  .jpg)
Viel Spaß beim Lesen und stöbern wünschen Rene und
Andy.
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