Angasen Extrem - Kaiserwaldtour 2014
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Angasen Extrem - Kaiserwaldtour 2014

Diesmal hatte sich unser Pfadfinder Steven etwas ganz Besonderes ausgedacht. Auf kleinen und kleinsten Nebenstraßen ging es über hauptsächlich guten, teilweise aber auch streuselkuchenartigen Asphalt, an den zwei traumhaften mittelalterlichen Burgen Loket und Becov vorbei, straff durch den Kaiserwald, einem Mittelgebirge zwischen Karlsbad und Marienbad mit Höhen über 800 m. Kurven gab es auch genug. Die ersten Fahrtests auf unbefestigtem Untergrund waren schon auf dem Hinweg zu bewältigen. Aber wie hatten wir schon in der Bergpredigt klar gestellt - wir denken positiv...

Das Wetter war uns gnädig gestimmt, so dass wir alle trocken und gut gelaunt am Etappenziel in Chodová Planá ankamen. Es hat wie immer sehr viel Spaß gemacht, in so einem großen Tross vorzufahren. Immerhin waren wieder ca. 75 Motorräder mit Einzel- bzw. Doppelbesatzung mitgekommen.

Mittagessen gab es dann im Felsenkeller der Familienbrauerei CHODOVAR. In einem Teil des einzigartigen Felsenlabyrinths des 800 Jahre alten Brauereikellers befindet sich ein stillvolles Restaurant mit 260 Plätzen für Gäste und ein kleines Brauereimuseum. Die uralten Lagerkeller aus dem 12. Jahrhundert, ausgemeißelt aus Granitfels, werden bis heute von der Brauerei zur Nachreife ihres Bieres in Lagerfässern benutzt. Hier also durften wir uns zur Rast niederlassen. Nach einem ausgiebigen Essen, bestehend aus einer beinharten Knoblauchsuppe, die wohl bei der Weiterfahrt jedes Visier hat von innen anlaufen lassen, und einem wahrhaft hünenhaften Grillteller, machten wir uns gestärkt auf die Fahrt Richtung Heimat.

Wer da dachte, dass es nun gemütlich zurückgehen würde, der hatte sich geirrt. Nach dem obligatorischen Tankstop hat uns Tourguide Steven abrupt aus der nachmittäglichen Schwerfälligkeit herausgerissen, als er uns ungestüm und gnadenlos durch das böhmische Unterholz gejagt hat. Nach diesem kurzen Intermezzo, welches einen Hauch von "Balkan Extrem" versprüht hatte, war bei einigen erst einmal die Luft raus. Im wahrsten Sinne des Wortes... Insgesamt sieben Mal hat die Defekthexe binnen nur 3 Stunden zugeschlagen. Und das zum Teil gnadenlos. Trotzdem wurde niemand ausgesetzt und den Wildschweinen geopfert – ein großes Kompliment und auch Dankeschön an dieser Stelle an alle Teilnehmer. Es kann jeden einmal treffen und da ist man sicher auch froh, wenn man nicht allein gelassen wird und die Gruppe wartet.

Das diesjährige Angasen war mit Sicherheit kein Kindergeburtstag. Die Tour hat trotz ihres "abwechslungsreichen" Programms den meisten viel Spaß gemacht – so jedenfalls die ersten Stimmen, die uns erreicht haben. Sicherlich wird der ein oder andere in den nächsten Tagen beim Putzen daran zurückdenken und die Tour noch einmal Revue passieren lassen, wenn er/sie versucht die Dreckklumpen vom Mopped zu kratzen - aber das muss auch mal sein.

Zum Abgasen im Herbst – und das ist versprochen - werden wir die Strecke so wählen, dass sie den KTM-Treibern mit den kürzeren Federwegen etwas mehr entgegen kommt. Was wir allerdings nicht versprechen können ist, dass es pünktlich um 10 Uhr heißt: "Fahrtwind" – denn:

wir sind tolerant und das kommt von "Toleranz"…








































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